Chirurgie
- Implantationen
- Osteotomien (Herausholen) verlagerter Weisheitszähne/ Zähne
- "Knochenaufbau", um ausreichende Knochenstärke zur Implantierung zu haben
- NICO/NICOS (Kieferostitis Behandlungen)
Zahnentfernung ("Osteotomien/Extraktionen"):
Nicht jeder Zahn kann gerettet werden. Durch eine tiefe Zerstörung durch Karies oder eine Fraktur des Zahnes bleibt manchmal nur ein Ausweg: die Extraktion/Osteomie (Zahnentfernung). Auch dies leisten wir bei uns in der Praxis. Wenn Sie eine (Teil-)Sedierung oder gar eine Vollnarkose wünschen, empfehlen wir Ihnen Kollegen, mit denen wir seit Jahren zuverlässig und vertrauensvoll zusammen arbeiten.
Knochenaufbau ("Augmentation"):
Es gibt Situationen in denen es nötig ist, verlorenen Knochen wieder aufzubauen. Im Oberkiefer- Seitenzahnbereich kann dies z.B. durch einen Knochenaufbau im Bereich der großen Kieferhöhlen geschehen – ein sogenannter Sinuslift. Dabei wird körpereigener Knochen zusammen mit Knochenersatzmaterial und aufbereitetem Eigenblut vermischt und unter Einsatz der Lupenbrille gezielt eingebracht.
Im Unterkiefer kann der Knochenaufbau z.B. mit einem Knochenblock aus dem Unterkieferwinkel durchgeführt werden. Wenn immer möglich verwenden wir körpereigenes ("autologes") Knochenmaterial, um das Einbringen von Fremdmaterial zu verhindern. Somit werden Einheilungsprozesse und Wundheilung besser unterstützt.
"NICO" OP:
Eine NICO, auch bekannt als FDOK (Fettig Degenerative Osteolyse im Kieferknochen), ist eine chronische Entzündung des Kieferknochens, bei der der Knochen an einer Stelle abstirbt oder erweicht. Symptome können Gesichtsschmerzen (z.B. Trigeminusneuralgie), Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung, Konzentrationsstörungen oder Infektanfälligkeit sein. Diese Art der Entzündung entsteht oft nach Zahnentfernungen, insbesondere von Weisheitszähnen, oder nach Wurzel behandlungen. In diesen Bereichen kann der Knochen dann nicht richtig heilen und es bildet sich ein Hohlraum, der mit Fettgewebe, Toxinen und Entzündungszellen gefüllt sein kann. Die Behandlung der Wahl ist in der Regel eine chirurgische Entfernung des betroffenen Knochenareals, auch bekannt als "NICO-Operation" oder "Störfeldsanierung". Dabei wird das entzündete Gewebe vollständig entfernt, um eine erneute Entzündung zu verhindern. Meist erfolgt dabei noch eine Ozonbehandlung, Eigenbluttherapie, dann ggf. ein Knochenaufbau.
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